00:01Der europäische Fußballverband UEFA hat die FIFA in einer am Dienstag veröffentlichten scharf formulierten Stellungnahme für ihre Pläne kritisiert, Anteile
00:10an den Erlösen der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen.
00:14Die FIFA will dafür eine neue Gesellschaft mit dem Namen FIFA Forward Enterprise gründen.
00:18Sie soll Kapital von, wie es heißt, sorgfertig ausgewählten Investoren einwerben, um die Vermarktung und Durchführung der FIFA-Wettbewerbe zu
00:26finanzieren.
00:26Noch in diesem Jahr sollen bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden.
00:31Zu den möglichen Investoren zählt auch Thrive Eternal, eine von Joshua Kushner gegründete Investmentfirma.
00:37Dessen Bruder Jared Kushner ist der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.
00:41Nach Angaben der FIFA soll das Unternehmen langfristig mit rund 20 Milliarden US-Dollar bewertet werden.
00:47Die Einnahmen sollen in Förderprogramme für die 211 nationalen Mitgliedsverbände fließen.
00:52Die UEFA bezeichnete die Pläne als Grenzüberschreitung.
00:54Fußball gehöre nicht der FIFA und dürfe nicht zu einem Handelsgut werden, insbesondere solange unklar sei, wer finanziell von dem
01:01Vorhaben profitiere.
01:03Es ist bereits der zweite Versuch von FIFA-Präsident Gianni Infantino, einen milliardenschweren Deal mit privaten Investoren durchzusetzen.
01:10Bereits 2018 hatte er einen geheim gehaltenen 25 Milliarden Dollar Deal mit der japanischen Softbank vorgeschlagen.
01:16Das Vorhaben, das von saudischen Investoren unterstützt worden sein soll, sollte zusätzliche globale FIFA-Wettbewerbe finanzieren, scheiterte jedoch an massiven
01:25Widerstand der UEFA.
01:26Über den aktuellen Vorschlag sollen alle 211 FIFA-Mitgliedsverbände zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt abstimmen.
01:33Infantino wirkt dabei mit deutlich höheren Fördergeldern.
01:37Im Vermarktungszyklus 2027 bis 2030 sollen die Ausschüttungen pro Verband mit bislang 8 auf 20 Millionen US-Dollar steigen.
01:47In den darauffolgenden WM-Zyklen könnten sie dann nach FIFA-Angaben weiter erhöht werden.
01:52In den darauffolgenden WM-Zyklen könnten sie dann nach FIFA-Mitgliedsverbände zu einem neuen Spielwerkzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeugzeug
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