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  • vor 4 Wochen
Bulgarische Außenministerin: Sanktionen gegen Patriarch Kirill schüren EU-Skepsis

Velislava Petrova-Chamova sagte Euronews, EU-Sanktionen gegen Russland müssten finanziell wirken, nicht nur symbolisch. Darum drängte Bulgarien, den Chef der russisch-orthodoxen Kirche aus dem 21. Sanktionspaket zu streichen.

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Transkript
00:01Trotz weiterer Unstimmigkeiten über das 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland
00:06ist Bulgariens Außenministerin Velislava Petrova-Chamova zufrieden,
00:10dass Patriarch Kirill aus der Liste gestrichen wurde.
00:13In einem Interview unserer Morgensendung Europe Today begründete sie,
00:16warum ihre Regierung sich dafür eingesetzt habe,
00:19das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche aus dem neuesten Sanktionspaket zu streichen.
00:47Der Vorschlag der EU-Kommission für das 21. Sanktionspaket hatte auch Patriarch Kirill umfasst,
00:54das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche.
00:56Er hat Russlands Krieg gegen die Ukraine als Heiligen Krieg bezeichnet
01:00und mehrmals öffentlich gut geheißen.
01:02Die bulgarisch- und die russisch-orthodoxe Kirche sind zwar autonome Kirchen mit unterschiedlichen Patriarchen,
01:08gehören aber beide der östlich-orthodoxen Gemeinschaft an und teilen dieselben Grundüberzeugungen.
01:14Die EU-Kommission hatte Anfang Juni ihre Vorschläge für das 21. Sanktionspaket vorgelegt.
01:20Auch über andere Punkte sind die Mitgliedstaaten uneins.
01:22Deshalb konnten die Maßnahmen beim Treffen der Außenminister am Montag in Brüssel nicht verabschiedet werden.
01:28Eine Sondersitzung diesen Dienstag sollte die Unstämmigkeiten klären, um das Paket verabschieden zu können.
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