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  • vor 5 Monaten
Rund 20.000 Verkehrstote: Wie werden Europas Straßen sicherer?

Bis 2050 will Europa keine Verkehrstoten mehr zählen. Das das Tempo auf dem Weg zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr reicht noch lange nicht aus. Die Zahl der Verkehrstoten ist in den vergangenen Jahren nur um etwa zwei Prozent zurückgegangen.

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Transkript
00:00Wie sicher sind Europas Straßen?
00:06Ganz Europa schreitet voran auf dem Weg zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
00:11Doch das Tempo reicht noch lange nicht aus.
00:13Die neuesten Zahlen der Europäischen Kommission zeigen,
00:16dass im Jahr 2024 fast 19.940 Menschen auf den Straßen der EU ums Leben kamen.
00:23Das entspricht einem leichten Rückgang von rund 2% gegenüber dem Vorjahr.
00:27Zwar ein Fortschritt, doch nur ein sehr kleiner Schritt Richtung Sicherheit.
00:32Die Europäische Union hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt,
00:36die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 zu halbieren und bis 2050 auf nahezu null zu senken.
00:42Die Daten zeichnen zudem ein klares Bild davon, wo die Gefahren liegen.
00:47Mehr als die Hälfte aller Todesfälle ereignet sich auf Landstraßen,
00:50wo höhere Geschwindigkeiten und eine weniger nachsichtige Infrastruktur
00:54weiterhin erhebliche Risiken darstellen.
00:57In städtischen Gebieten sieht die Situation anders aus.
01:01Die am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmer sind Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer.
01:07Autofahrer sind nach wie vor die größte Einzelgruppe der Opfer.
01:11Insgesamt machen die ungeschützten Verkehrsteilnehmer jedoch einen erheblichen
01:15und besorgniserregenden Anteil der Verkehrstoten auf Europas Straßen aus.
01:19Zudem bestehen große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten.
01:23Während einige Länder zu den sichersten der Welt zählen,
01:26verzeichnen andere weiterhin bis zu viermal höhere Todesraten.
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