00:00Die Legalisierungspläne des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez für
00:05Migranten, die irregulär im Land leben, stoßen bei der Europäischen Kommission offenbar auf
00:10Ablehnung. Die Mitte-Links-Regierung des Sozialisten hat Ende Januar angekündigt,
00:14Hunderttausenden Illegalen einen offiziellen Aufenthaltsstatus zu vergeben, wenn sie bestimmte
00:20Bedingungen erfüllen. Laut Informationen von Euronews hat die EU-Kommission allerdings starke
00:25Vorbehalte dagegen. Drei EU-Beamte, die anonym bleiben wollten, beklagten uns gegenüber,
00:30dass Spaniens Pläne im Widerspruch zur aktuellen Einwanderungspolitik der Union stehen könnten.
00:35Laut den EU-Beamten birgt Spaniens Vorhaben die Gefahr, ein falsches Signal zu senden,
00:40das illegale Einreisewege fördert. Es bestehe außerdem die Sorge, dass einige dieser Migranten
00:46die Freizügigkeit innerhalb der EU nutzen könnten, um durch Europa zu reisen und sich
00:50anderswo illegal niederzulassen. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner wollte die Ankündigung aus Madrid
00:58nicht weiter beurteilen und erklärte, die Angelegenheit falle in die Zuständigkeit der
01:02einzelnen Staaten. Es gab schon zuvor Legalisierungswellen in Spanien. Kritiker sehen darin eher mangelnde
01:09gesetzliche Grundlagen im Land, sich dort legal niederzulassen.
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