00:00Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich bei ihrem Gipfel auf eine weitere Unterstützung der Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro für die nächsten zwei Jahre geeinigt.
00:11Wir haben eine Abmachung, sagte EU-Ratspräsident Antonio Costa nach stundenlangen Verhandlungen in Brüssel.
00:18Im Oktober haben wir beschlossen, dass die Europäische Union den dringenden Finanzbedarf der Ukraine für 2026 und 2027 decken wird.
00:28Letzte Woche haben wir beschlossen, dass Russland seine Vermögenswerte erst dann zurückerhalten wird, wenn Moskau seine Aggression beendet.
00:37Heute haben wir einen Beschluss gefasst, der Ukraine für die nächsten zwei Jahre 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.
00:46Vor der Einigung galt lange der Vorschlag der EU-Kommission als bevorzugte Option,
00:52die eingefrorenen russischen Zentralbankgelder für ein Reparationsdarlehen an die Ukraine zu verwenden.
01:00Dies scheiterte aber unter anderem an den Bedenken Belgiens.
01:06Die Ukraine müsste das Darlehen erst zurückzahlen, wenn sie Reparationszahlungen erhält.
01:12Bis dahin bleiben die eingefrorenen russischen Vermögenswerte eingefroren.
01:16Und die Union behält sich das Recht vor, die Barguthaben zur Finanzierung des Darlehens zu verwenden.
01:25Der einstimmige Beschluss kam zustande, weil russlandfreundliche Regierungen wie Ungarn, die Slowakei und Tschechien letztendlich zustimmten.
01:33Dafür sind alle drei Länder dem Beschluss zufolge von eventuell anfallenden Kreditrückzahlungen ausgenommen.
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