00:00Nach russischem Angriff auf die Ostukraine statt Sumi, Zelensky beschimpft Russland als dreckigen Abschau.
00:11Frauenrechte in der EU. Wirtschaftliche Unsicherheit junger Männer schürt Antifeminismus.
00:21Die EU hat zwei Drittel der erforderlichen Mittel für die Lieferung von zwei Millionen Artilleriegranaten an die Ukraine gesichert.
00:28Das sagte die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kaya Kalas, am Montag.
00:34Sie forderte die Länder auf, ihre militärische Unterstützung zu erhöhen, da sich die USA zurückziehen.
00:41Nach einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg äußerste sich Kalas dazu, wann die Lieferung an die Ukraine erfolgen soll.
00:48Um das Ziel bis zum Ende des Jahres zu erreichen, werden rund 5 Milliarden Euro benötigt.
01:11Der Munitionsplan wird als der realistischste Teil von Kalas' 40 Milliarden Euro-Vorschlag vor März angesehen,
01:18den nicht alle EU-Staats- und Regierungschefs uneingeschränkt unterstützen.
01:26Russland hat die nordostukrainische Stadt Sumi mit ballistischen Raketen beschossen.
01:31Dabei wurden mindestens 34 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt.
01:35Unter den Opfern sind auch Kinder.
01:37Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj kritisierte Russland für diesen abscheulichen Angriff.
01:56Bei den Angriffen wurden mindestens zwei Kinder getötet und etwa 15 weitere verletzt.
02:02Laut Zelenskyj wurde dabei auch ein erst in diesem Jahr geborenes Mädchen bei den Angriffen verletzt.
02:07Der ukrainische Präsident rief die Weltgemeinschaft auf, mehr Druck auf Russland auszuüben
02:12und die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges auszubauen.
02:15Nur mit Tischen, nur mit Rieskern, nur mit Rieskern, das kann man ändern.
02:22Jeder russische Ballistische, jede russische Rackete, jede russische Scherhead, jede russische Räume,
02:29jede russische Räume, jede russische Räume, jede russische Räume,
02:32nicht nur über unsere Leute, über unsere Gesellschaft, aber auch über die diplomatische Räume,
02:38über die politische Räume, jeder, der wirklich versucht, alles zu Ende machen.
02:44Nach Angaben Kiews handelt es sich bei den Angriffen vom Sonntag um die zweite große angelegte russische Offensive innerhalb kürzester Zeit.
02:52Erst am 4. April wurden bei einem Angriff auf Zelenskys Heimatschatt Kriyveri 20 Menschen getötet.
02:58Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hafenstadt Odessa wurden mindestens neun Menschen verletzt.
03:06Das meldet der staatliche Notdienst des Landes.
03:09Gebäude brannten nieder, Häuser, Geschäfte und medizinische Einrichtungen wurden zum Teil schwer beschädigt.
03:17Die ukrainische Luftwaffe sprach von 62 Drohnen, mit denen Russland die Regionen Odessa, Donetsk, Niepopetrovsk und Charkiv angegriffen hätten.
03:2640 seien abgeschossen worden, 11 vom Radar verschwunden.
03:32Bereits am Sonntag starben bei massiven russischen Angriffen auf die Stadt Sumi im Nordosten des Landes laut ukrainischen Behörden mindestens 34 Menschen.
03:40117 wurden verletzt, darunter 15 Kinder.
03:44Sumi ist nur 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt.
03:48Zwei ballistische Raketen schlugen ein, als die Menschen auf dem Weg zum Gottesdienst am Palmsonntag waren.
03:53Die ukrainischen Behörden erklärten, die Raketen seien mit Streumunition bestückt gewesen.
04:03Die USA und der Iran wollen ihre Atomgespräche fortsetzen.
04:08Das nächste Treffen könnte in Rom stattfinden.
04:11Die italienische Regierung hat wohl grünes Licht für die Ausrichtung in der italienischen Hauptstadt gegeben.
04:15Am Wochenende hat es im Oman bereits erste indirekte Gespräche der beiden Länder gegeben.
04:25Am Sonntag machte US-Präsident Trump klar in der Iran-Frage schnell entscheiden zu wollen.
04:53Sollten die Verhandlungen scheitern, könnten die USA auch militärisch eingreifen.
04:58Die Gespräche am Samstag im Oman waren das erste Treffen hochrangiger amerikanischer und iranischer Beamter seit acht Jahren.
05:05Eine Organisation namens Revolutionäre Selbstverteidigung der Klassen hat sich zu einem Bombenanschlag in der Nähe des größten griechischen Eisenbahnunternehmens Hellenning Trains in Athen bekannt.
05:20Bei der Explosion am Freitagabend gab es laut Polizei keine Verletzten.
05:24In einem Text auf einer Webseite bekannte sich die Gruppe auch zu einem Bombenanschlag, der 2024 gegenüber dem Arbeitsministerium verübt worden war.
05:35Die Gruppe erklärte, der Anschlag auf die Büros von Hellenic Train seien eine Reaktion auf das tödliche Zuckunglück von 2023 und den Versuch, es zu vertuschen.
05:45Man widme beider Anschläge zudem dem palästinensischen Volk und seinem heldenhaften Widerstand, so die Organisation.
05:54Die griechische Polizei untersucht das Videomaterial von Kameras in der Umgebung, um die Hauptverdächtigen bei der Platzierung der Bomben zu ermitteln.
06:05Die Explosion am Freitagabend verursachte nur geringe Schäden.
06:09Bei einer Kunstgebung in der Hauptstadt Budapest warb der ungarische Oppositionsführer Peter Moczior für Unterstützung vor der Parlamentswahl im nächsten Jahr.
06:22Moczior, der zum wichtigsten politischen Rivalen des amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orban aufgestiegen ist,
06:28sprach auf der Veranstaltung zu seinen Anhängern und erklärte Orbans spaltende Haltung und Politik ändern zu wollen.
06:34Orban habe Ungarn innerhalb Europas isoliert, so Moczior.
06:38Wir haben die Gemeinschaft in der Umgebung, um die Gesellschaft zu erinnern.
06:42Wir werden Magyarorszägen wieder eine büschere und berücksichtigt und die NATO-Union für die NATO-Union.
06:59Magyarorszägen wieder eine totalen jugendartige Fraktion der Europäischen Union.
07:05Orban kam 2010 an die Macht und verfügt seitdem über eine Zweidrittelmehrheit im Parlament.
07:10Damit setzte er viele umstrittene Reformen durch.
07:14Modja verspricht hingegen, das System Orban zu zerschlagen.
07:16Tausende von Anhängern, die an der Veranstaltung teilnehmen, glauben, dass die bevorstehenden Vahlen Orban tatsächlich ins Wanken bringen könnten.
07:46Der Wahlstermin ist noch nicht angesetzt, wird aber für April nächsten Jahres erwartet.
08:08Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass Modja leicht vor Orban liegt.
08:11Im Wahlkampf zielt er darauf ab, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes hervorzuheben.
08:22Es ist soweit. Die Weltausstellung, auch Expo genannt, 2025 wurde offiziell in Osaka eröffnet.
08:28Über 10.000 Gäste waren bei der Eröffnungsveranstaltung dabei.
08:32Die japanische Stadt Osaka ist bereits zum zweiten Mal Gastgeber.
08:35Das letzte Mal fand die Expo hier 1970 statt und hielt bis 2010 den Rekord für die höchste Besucherzahl.
08:43In Japan freuen sich die Expo-Fans ganz besonders, dass die Weltausstellung nun wieder in Osaka stattfindet.
08:48Die Organisatoren erwarten, dass bis Mitte Oktober rund 28 Millionen Besucher kommen werden.
09:01Der Start der Veranstaltung verlief jedoch eher schleppend.
09:04Im Vorverkauf wurden nun 9 Millionen Eintrittskarten verkauft.
09:07Das ursprüngliche Ziel war es, 14 Millionen Tickets im Voraus zu verkaufen.
09:11Doch die Veranstalter sind positiv.
09:14Mit rund 80 Pavillons aus mehr 160 verschiedenen Ländern, Regionen und Organisationen sollte für jeden Besucher was dabei sein.
09:33Die diesjährige Expo findet unter dem Motto, die zukünftige Gesellschaft für unser Leben gestalten, statt.
09:41Inmitten von globalen Krisenzeiten hofft Japan, dass die Expo in Osaka ein wenig bei der Bewältigung der verschiedenen internationalen Krisen helfen kann.
09:58Was wäre, wenn die Schläge gegen die Rechte der Frauen in Europa auch einen wirtschaftlichen Ursprung hätten?
10:04Eine Analyse des European Policy Center zufolge könnten die Schwierigkeiten, mit denen vor allem junge europäische Männer konfrontiert sind,
10:16zum Teil die Radikalisierung des antifeministischen Diskurses erklären.
10:20Die am wenigsten qualifizierten jungen Männer sind am stärksten von Arbeitsplatzverlusten betroffen,
10:40die durch die technologische Entwicklung bedingt sind.
10:43Während Männer in der EU immer noch mehr verdienen als Frauen,
10:47hat sich dieser Trend bei den unter 25-Jährigen in Finnland, Malta, Griechenland, Frankreich und Belgien erstmals umgekehrt.
10:54Laut Javier Carbonell ist es der extremen Rechten gelungen, einige dieser jungen männlichen Wähler einzuziehen.
11:00Dadurch entsteht eine neue, stärker geschlechtsspezifische Kluft.
11:04Um die Rechte der Frauen zu schützen, schlägt der Analyst vor, die antifeministische Rhetorik zu bekämpfen,
11:28aber er fordert die politischen Entscheidungsträger auch auf, wirtschaftliche Lösungen in Bezug auf Beschäftigung,
11:34Wohnraum und Einkommen zu finden, um der gesamten europäischen Jugend eine Perspektive zu bieten.
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