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00:04If the Grundstückspreis is really the problem, then invest in the project.
00:11You, are you serious?
00:14If it's about money, I'm not sure.
00:17Is there Nicole going?
00:19No, why?
00:21Eric said, you had a bad mood when a plant is going.
00:24Yeah, it's true.
00:25And, Hermann, it's so bad.
00:28Probably that's why I was so unasteelable.
00:31Then I'm happy that it has nothing to do with me.
00:35I have such migraines.
00:38I can't go to the concert.
00:50Wow.
00:53Schön, dass du so spontan Zeit hast.
00:55Wir dürfen nicht zulassen, dass sie ihre Intrigen über ganz Bichlheim ausweitet.
00:59Sonst werden wir sie nie wieder los.
01:01Bitte.
01:01Meine Worte.
01:02Nur wie?
01:03Wie werden wir sie wieder los?
01:06Ja.
01:08Der hätte ich schon eine Idee.
01:14Das ist es nicht.
01:19Ich bin der Tag.
01:19Ich bin der Tag.
01:20Das ist die Zeit.
01:25Du dringst.
01:26Ich bin der Tag.
01:33Du hörst mich nur...
01:37ich bin der Tag.
01:39Can't you hear I'm asking you to stay
01:43Through the rainbow colored light
01:49Stay, stay, why don't you stay
01:57Stay, stay, why don't you stay
02:05Stay, stay, stay, stay
02:10Nun, meine Herren, eins haben wir der Wagner voraus
02:14Und das wäre?
02:16Unsere Kontakte nach Bichenheim
02:19Präziser gesagt, unsere Kontakte zum Gemeinderat
02:24Sie meinen Schorsch Gruber?
02:27Wenn es uns gelingt, ihn zu überzeugen, dann kann sich die Wagner, ihre Edelsteinschleifer sonst wohinstecken
02:34Aber wie willst du ihm das verkaufen?
02:36Ich will ihm gar nichts verkaufen, bei mir ist er geämt, ich kenne ihn schon als Bub
02:40Aber Sie?
02:42Ja, ihr seid doch beste Freunde
02:45Ja, das stimmt
02:48Ich habe natürlich einen gewissen Einfluss auf den lieben Schorsch
02:52Aber was ich bräuchte, sind natürlich trotzdem griffige Argumente
02:54In Bichelheim herrscht akute Wohnungsnot
02:56Also wenn schon gebaut wird, dann doch bitte ein Wohnhaus für die Bichelheimer Bürger
03:01Bei der nächsten Kommunalwahl werden es sich die Bürger gemerkt haben
03:05Danke, damit kann ich doch gut arbeiten
03:07Also gut, ich versuch's
03:08Aber, was ist mit Larissa Mahnke?
03:11Die Schleiferei ist ihr Projekt
03:12Und die Wagner tritt offiziell nur als Investorin auf
03:16Würde mich nicht wundern, wenn sie mit der Wagner unter einer Decke steckt
03:20Ja, aber das wissen wir doch nicht
03:21Sie wird einen anderen Standort finden
03:24Also gut, ich rede als erstes Mal mit Schorsch
03:29Und ich informiere Alexandra
03:31Ja
03:38Warte, warte, Lalle, warte, warte, Lalle
03:42Warte, Lalle
03:43Halt die Pause
03:45Halt die Pause
03:51José
03:52Ich hab so partout nach Vic器
03:52Ich dachte, du meintest
03:53Lauf Gring audible liebeskummer
03:54Und?!
03:55Oh nein! läuft nicht
03:58Jetzt soll ich an die Seiten stecken
04:00Ja den hast du falsch geatmet
04:02Hahahaha
04:04Oh
04:09Ich weiß immer noch nicht, wie ich den Tag nur verbringen will
04:18How was, when we... when we're Jesus Krabb besuchen, a few beautiful plants?
04:22Yeah, that would I do as well.
04:23Okay.
04:26Or we could have a few of his favorite places here in the Gegend.
04:29Yeah, that would be a good idea.
04:34Or...
04:34Or we could make his favorite place.
04:37I have no idea.
04:41Hey, du musst dich eigentlich nicht jetzt entscheiden.
04:44Schau einfach morgen, wie du dich fühlst und dann wirst du schon merken, was du brauchst.
04:48Mira und ich sind auf jeden Fall für dich da.
04:50Danke.
04:51Ich bin echt froh, euch zu haben.
04:54Piz!
04:56Ist nicht dein Ernst!
04:57Stopp!
05:16Hey!
05:17Hey!
05:19Großhausstag!
05:19Ja!
05:20Gerade weil ich nächste Woche weg bin, möchte ich, dass Ivan Ort nicht rumläuft.
05:23Du hast Urlaub?
05:24Ja, nur ein paar Tage.
05:26Und geht's zu Josie nach Portugal?
05:27Nee, zu meiner Tante.
05:29Die Mutter von Fanny?
05:30Genau.
05:31Tante Brigitte.
05:32Ähm...
05:33Oh, ähm...
05:35Oh...
05:35Ja, war schon ewig nicht mehr da und ich möchte wieder so tun, als ob ich zufrieden bin.
05:39Aber Fanny kommt nicht mit, oder?
05:41Weil wir sind nämlich verabredet morgen.
05:42Nee, äh, Fanny muss ja arbeiten.
05:44Ja, genau.
05:44Wir wollten nämlich das Beet umgraben zusammen.
05:47Ah...
05:48Soll mal, Fanny hat nicht irgendwas zu dir gesagt, oder?
05:51Was soll sie gesagt haben?
05:54Die hat mir was anvertraut, was sie unbedingt für mich behalten soll.
05:56Ja, dann mach das doch einfach.
05:58Ja, aber bei dir, da wär's ja wirklich gut aufgehoben.
06:01Weil's ja auch um dich geht und deswegen finde ich, du solltest das wissen.
06:04Es geht um mich.
06:05Dann schieß los.
06:10Ähm...
06:11Fanny weiß Bescheid.
06:14Über Katja und mich?
06:16Ja, sie hat euch beide gesehen.
06:20Genau so hab ich auch reagiert.
06:23Ja.
06:25Wie sie diese Kaprizen von Paganini gespielt hat, dermaßen virtuos.
06:29Wirklich, dass sie beim Ricochet den Bogen überhaupt noch festhalten konnte.
06:33Wow.
06:34Naja, aber das bekommst du doch auch hin.
06:35In diesem Leben nicht.
06:36Da kann ich üben, so viel ich will.
06:39Spielst du mal wieder für mich?
06:40Ah, damit würde ich dir keinen Gefallen tun.
06:42Ich würd mich freuen.
06:45Aber nichts von Paganini.
06:47Vielleicht was anderes.
06:48Ich denk mal drüber nach.
06:49Mach dann.
06:53Oh.
06:55Alles okay?
06:56Ja, ich glaub das zweite Glas Sekt war ein bisschen zu viel.
07:01Ich fand den überraschend gut.
07:03Ich auch.
07:04Wobei ich überhaupt gar keinen Sekt mag.
07:09Lag wohl an der guten Gesellschaft.
07:12Danke für den schönen Abend.
07:14Können wir gerne wiederholen.
07:17Würde mich freuen.
07:37Dann können wir das langsam angehen.
07:40Wäre das okay?
07:43Ja.
07:50Schlaf gut.
07:52Ja.
08:11Markus trifft sich morgen mit dem Bürgermeister.
08:19Morgen.
08:23Schon wieder Sushi?
08:27Nachdem ich die Wagner den ganzen Tag im Büro rumgescheuchtern hatte, hatte ich keine Lust
08:31mehr auch noch im Supermarkt rumzulaufen.
08:33Hättest du was gesagt?
08:34Ich kann auch reinkaufen gehen.
08:35Bist du aber nicht.
08:59Du scheinst dich mit der neuen Situation ja schon wunderbar angefreundet zu haben.
09:06Das ist nicht wahr.
09:10Wahrscheinlich hat die Wagner dem Bürgermeister das Kunststück längst abgeschwatzt.
09:13So schnell geht das nicht.
09:16Gruber kann ihr nicht einfach so den Zuschlag geben.
09:18Die Sache muss erst noch durch den Gemeinderat.
09:20Den er zum großen Teil kontrolliert.
09:22Morgen sind wir schlauer.
09:25Ich frage mich gerade.
09:27Was fragst du dich?
09:29Ob uns das alles wirklich weiterbringt.
09:34Was ist die Alternative?
09:36Nichtstun?
09:36Sag mal, was wirfst du mir eigentlich vor?
09:40Es ist nicht meine Schuld, dass wir in einer umgebauten Scheune ohne Ruhmservice hausen.
09:44Glaubst du mir gefällt das?
09:46Aber wenn wir uns jetzt zerfleischen, dann hat Sophia Wagner schon gewonnen.
10:10Du hast recht.
10:16Es tut mir leid.
10:18Wir müssen zusammenhalten.
10:21Ja.
10:23Das müssen wir.
10:25Und morgen kümmere ich mich um das Essen.
10:28Wo hast du Lust?
10:30Ich hab Spiegelei und Rührei im Programm.
10:34Das sind ja gleich zwei meiner Lieblingsgerichte.
10:38Da fällt mir die Entscheidung wirklich schwer.
10:42Ja.
10:44Ja.
10:46Ja.
10:48Ja.
10:58Ja.
11:17Ja.
11:18Ja.
11:18Ja.
11:19Ja.
11:20It was the right decision to stay at home.
11:25Coffee?
11:26No, thank you.
11:29Now tell you how it was.
11:30It was great.
11:32Really.
11:32Tiziana Maria Anelli is just a legend.
11:35And that with not even 30.
11:37Thank you for the car.
11:39I would like to have a table for tomorrow.
11:41It was for you.
11:42We had a really nice evening.
11:45We?
11:48First of all, one person.
11:50I asked Larissa if she wants to come.
11:53Oh.
11:54Do not like that.
12:00I have nothing said and done.
12:02It's better so.
12:04You don't always have to play.
12:06Manchmal...
12:06...can you just leave the thing.
12:10Hey.
12:11Do I?
12:12Of course.
12:15Henry hat gerade von eurem schönen Konzertabend erzählt.
12:18Können wir einen weißen Tee bekommen?
12:20Das war jetzt so wunderschön.
12:22Wirklich toll.
12:24Hatte sich Herr Lambert eigentlich bei dir gemeldet?
12:26Ja.
12:27Wir hatten heute Morgen ein sehr gutes Gespräch.
12:30Gut.
12:31Ich hatte den Geschäftsführern auch gesagt, dass sie sich bei dir melden sollen.
12:33Das haben sie auch gemacht.
12:36Es spricht nichts gegen eine Investition.
12:38Solange ich mich als stille Teilhaberin zurückhalte.
12:42Besonders still, ne?
12:43Hi.
12:43Das ist ihre Spezialität.
12:46Nein, nein.
12:46Ich werde mich in deine Geschäfte nicht einmischen.
12:48Aber ich habe gleich ein Treffen mit dem Bürgermeister.
12:51Wir wollen alle Details zum Kaufvertrag besprechen.
12:54Hast du vielleicht Zeit mitzukommen?
12:57Die Zeit nehme ich mir.
12:58Danke.
13:03Das ist lieb, dass du anrufst, Theodor.
13:05Ich wollte mich auch heute bei dir melden.
13:09Ja, natürlich lege ich eine Blume von dir aufs Grab, keine Frage.
13:15Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft für heute.
13:18Grüße.
13:19Grüße deine Frau, ja?
13:21Tschüss.
13:34Überraschung.
13:36Ich dachte mir, zu einem Geburtstag gehört auf jeden Fall auch ein Kuchen.
13:41Das ist es.
13:42Komm rein.
13:44Das ist was?
13:45Ich will eine Geburtstagsparty für Theo mit all seinen Freunden.
13:50Ja, super Idee.
13:51Machen wir.
13:52Ich frage gleich mal rum, wer Zeit hat und dann bitte ich Greta, ein paar Snacks vorzubereiten.
13:57Ähm.
13:58Weißt du was?
13:59Ich kümmere mich um die Einladungen und du sprichst einfach mit Greta.
14:02Danke.
14:05Eine spontane Geburtstagsparty für Theo, das hätte ihm gefallen.
14:42Alles okay bei dir?
14:45Weiß ich noch nicht.
14:47Was hast du?
14:50Erik hat mir erzählt, dass du Bescheid weißt über Katja und mich.
14:57Erik sollte den Mund halten.
14:58Ich habe ihn extra drum gebeten.
14:59Das war bestimmt gut gemeint von ihm.
15:03Fanny, warum hast du es mir denn nicht selbst gesagt?
15:08Ich...
15:11Ich wollte mich nicht einmischen.
15:12Es wäre aber gut gewesen.
15:14Dann hätte ich eine Möglichkeit gehabt, zu kapieren, warum du so wütend auf mich warst.
15:18War ich doch gar nicht.
15:21Okay, ich war wütend auf dich, obwohl es mich überhaupt nichts angeht.
15:24Doch, Fanny, es geht dich was an.
15:27Ich habe riesengroßen Mist gebaut.
15:28Und du hättest mir das sagen müssen.
15:30Dafür sind Freunde da.
15:32Wenn du es selber weißt, warum soll ich es dir sagen?
15:37Fanny, damit es klar ist.
15:39Das kommt nicht nochmal vor.
15:41Ich spann meinem Vater nicht die Freundin aus.
15:44Und Katja trennt sich auch nicht von Markus.
15:46Sie liebt ihn.
15:48Das war ein riesengroßer, blöder Fehler, den wir beide sehr bereuen.
15:51Solltet ihr auch.
15:57Fanny, ich kenne meinen Vater noch nicht so lange.
16:01Aber er ist mir wichtig.
16:03Und ich will ihm nicht wehtun.
16:06Wenn er wüsste, dass Katja...
16:11Markus hat vor kurzem sein komplettes Vermögen verloren.
16:15Ich finde, das reicht.
16:17Ich muss ihm nicht noch einen Schlag verpassen.
16:20Kannst du das bitte für dich behalten?
16:25Ich glaube dir, dass es dir leid tut.
16:28Viel mehr als das, Fanny.
16:31Ich schäbe mich.
16:32Ich habe mich noch nie in meinem Leben so geschämt, okay?
16:37Ich werde nichts sagen.
16:39Versprochen.
16:40Danke.
16:46Das nenne ich mal eine erfolgreiche Shopping-Tour, hm?
16:50Wir haben mal soeben ein Grundstück gekauft.
16:53Also du natürlich.
16:54Naja, aber erstmal muss der Kaufvertrag durch den Gemeinderat.
16:58Ach, ich bin sicher, der Bürgermeister wird alles dafür tun,
17:01damit wir das Grundstück bekommen.
17:03Davon bin ich überzeugt.
17:04Dann könnte ich mich endlich in der Firma profilieren.
17:07Dank deiner Hilfe.
17:08Ach.
17:09Ich habe nur ein bisschen Geld beigesteuert.
17:11Der Bürgermeister hätte uns niemals unterstützt,
17:14wenn du ihn nicht überzeugt hättest.
17:17Deine Eltern wären sehr, sehr stolz auf dich.
17:28Ah, Schorsch.
17:30Servus.
17:31Danke, dass du es anrichten konntest.
17:32Ich weiß ja, wie beschäftigt du bist.
17:34Als Bürgermeister ist man immer im Einsatz.
17:37Magst du was essen?
17:38Kaffee reicht.
17:39Zwei Kaffee bitte noch.
17:41Das klang dringend am Telefon.
17:42Was kann ich für dich tun, Markus?
17:43Es geht um den Verkauf des Baugrundstücks.
17:45Ich habe gehört, dass Sophia Wagner und Larissa Mahnke am Kauf interessiert sind.
17:48Ja, das ist richtig.
17:50Ich habe gerade einen sehr vielversprechenden Termin mit den beiden Damen gehabt.
17:54Und ich werde ihr Bauvorhaben im Gemeinderat unterstützen.
17:57Das darfst du nicht tun.
17:58Auf keinen Fall.
18:00Hoffentlich entscheidet sich der Gemeinderat bald.
18:03Das ist reine Formsache.
18:05Wichtig ist jetzt, dass du ein gutes Architekturbüro findest.
18:08Ah, okay.
18:09Also ich kann dir gerne mal empfehlen.
18:10Die sind top.
18:12Das wäre natürlich großartig.
18:14Ich durfte noch nie ein eigenes Projekt machen.
18:17Meine Eltern haben mir das leider nie zugetraut.
18:19Du wirst deinen Weg machen, davon bin ich überzeugt.
18:22Naja, auf jeden Fall brauche ich jetzt erstmal fundierte BWL-Kenntnisse.
18:26Nein, nein, nein, auf keinen Fall.
18:27Konzentrier dich jetzt auf dein Bauvorhaben.
18:29Für das Controlling ist sowieso die Geschäftsleitung zuständig.
18:34Ja, schon.
18:35Aber ich möchte auch nicht alles aus der Hand geben.
18:37Am Ende des Tages ist es immer noch das Unternehmen meiner Familie.
18:40Ja, ja, ich verstehe dich.
18:42Aber wenn du Fragen hast und Probleme, dann komm bitte immer zu mir.
18:47Ich bin immer für dich da.
18:50Henry auch.
18:52Was würde ich nur ohne dich machen?
18:54Und ohne Henry.
18:59Die Wohnungsnot in Pichlheim ist gar nicht so arg.
19:01Und es ist meine Pflicht, den Wirtschaftsstandard Pichlheim zu stärken.
19:05Und da kommt so ein Schleifwerk für Edelsteine wie Geruf?
19:07Ja, aber doch nicht, wenn Sophia Wagner die Investorin ist.
19:10Der Frau ist nicht zu trauen.
19:12Dass du das sagst, wundert mich nicht.
19:14Schließlich hat sie euch den Fürstenhof abgenommen.
19:16Ja, sag ich doch.
19:17Die ist wirklich mit Vorsicht zu genießen.
19:19Bei unserer ersten Begegnung habe ich das auch gedacht.
19:22Es war so ein Bauchgefühl.
19:23Inzwischen habe ich meine Meinung geändert.
19:25Schorsch, das ist ein Fehler.
19:28Markus, wenn ich richtig informiert bin, dann habt ihr euch verspekuliert.
19:32Sophia Wagner ist ganz legal in den Besitz des Fürstenhofs gekommen.
19:36Das mag auf den ersten Blick.
19:38Ich habe nur das Wohl der Gemeinde im Blick.
19:40Und wenn die neue Besitzerin des Fürstenhofs in Pichlheim investiert, dann ist mir das nur recht.
19:46Aber die Frage ist doch, was ist das für Geld, das da investiert wird?
19:51Was soll denn das heißen?
19:52Im Spielcasino geht nicht alles mit rechten Dingen zu.
19:56Spielbetrug?
19:58Geldwäsche.
20:00Habt ihr da Beweise?
20:02Nein, noch nicht.
20:05Aber sobald wir die haben, müssen wir damit an die Öffentlichkeit.
20:09Und wenn dein Name im Zusammenhang mit einem Geldwäsche-Skandal genannt wird,
20:13das kann doch für dich als Bürgermeister nur sehr unangenehm sein.
20:27Sag mal, warum heißt das eigentlich Mutter Erde?
20:30Ähm, weil da Samen drin sind, kleine Tierchen, Steine.
20:35Ist alles sehr ernährstoffreich.
20:37Das hat Blut in der Erde nicht.
20:40Wieder was dazu gelernt.
20:46Okay, Fanny, ich spuck's aus.
20:48Was meinst du?
20:49Sag's einfach.
20:50Sag, dass ich der mieseste Typ bin, den du kennst.
20:53Das hast du jetzt gerade gesagt.
20:54Ja, wenn du zu höflich bist, sowas zu sagen.
20:56Aber du hast ja recht.
20:57Welcher Sohn beginnt eine Affäre mit der Freundin seines Vaters?
21:01Du hast gesagt, dass es dir leid tut.
21:03Ja, das stimmt auch.
21:05Aber das steht jetzt zwischen uns.
21:06Und ich kann's dir nicht mal verübeln.
21:08Wer will mit jemandem befreundet sein, der so mies ist, seinen Vater so zu hintergehen?
21:13Wenn das Vertrauen einmal weg ist, war's das.
21:16Und da weiß ich zufällig ziemlich genau, wie sich das anfühlt.
21:19Was soll das heißen?
21:22Jetzt müssen wir uns schon von dieser Intrigantin verstecken, um in Ruhe reden zu können.
21:26Sicher ist sicher.
21:27Viel Zeit hab ich nicht.
21:29Und?
21:29Schorsch wird den Kaufantrag im Gemeinderat unterstützen.
21:32Ich hab alles versucht. Er lässt sich nicht umstimmen.
21:34Das ist doch ein solcher Idiot.
21:36Er hat keine Ahnung, auf wen er sich einlässt.
21:38Dann müssen wir ihm beweisen, dass sie kriminell ist.
21:41Ja, aber wie denn?
21:42Wir haben nichts gegen sie in der Hand.
21:43Das ist wahr.
21:44Aber jeder Mensch hat eine Schwachstelle, auch Sophia Wagner.
21:47Wir müssen sie nur finden.
21:49Da muss ich gar nicht suchen.
21:51Das ist ihr Sohn.
21:52Und wo seine Schwachstelle ist, ist jedem hier bekannt.
21:57Nein, nein, kommt überhaupt nicht in Frage.
21:59Ich ziehe da Maxi nicht mit rein. Das andere Mädchen hat schon genug gelitten.
22:03Aber wenn wir wenigstens an ihr Tablet kämen.
22:06Ihre privaten Geräte sind verschlüsselt und passwortgeschützt. Nur sie hat Zugang.
22:11Irgendeinen Weg müssen wir finden.
22:13Nur ein belastendes Dokument.
22:16Vielleicht bewahrt sie in der Fürstensuite irgendetwas auf.
22:18Und ihr Butler ist im Augenblick nicht da.
22:20Ja, aber die könnte jederzeit reinplatzen.
22:22Nicht, wenn ihr sie beschäftigt, während ich mich umsehe.
22:26Zu gefährlich.
22:27Was, wenn sie dich erwischt?
22:29Na und?
22:30Sie behandelt mich ohnehin wie ihre Leibeigene.
22:33Es gibt tausend Gründe, warum ich mich in ihren Privaträumen umsehe.
22:36Das ist das einzig Gute in diesem miesen Job.
22:40Sophia Wagner ist nicht dumm.
22:42Dann schmeißt sie mich eben raus.
22:46Na gut.
22:47Dann machen wir es so.
22:48Wir lösen uns jetzt getrennt auf Sie.
22:50Komm mit mir.
22:59Ja, ist auf den Punkt zu bringen.
23:01Mein Vater hat sich aus der Verantwortung rausgekauft.
23:03Das ist so mies.
23:05Er hat immerhin gezahlt.
23:07Das ist total egal.
23:08Er war trotzdem nicht da, als du ihn gebraucht hast.
23:12Ja, Fanny, aber heute würde er es anders machen.
23:14Man kann die Zeit nicht zurückdrehen.
23:20Du hast dich gerecht.
23:22Was?
23:23Du hast was mit seiner Freundin angefangen.
23:27Ja, aber nicht aus Rache.
23:29So bin ich nicht.
23:34Warum hast du die Affäre beendet?
23:37Du schuldest ihm gar nichts.
23:39Weil er immer noch mein Vater ist, Fanny?
23:43Ich mag ihn.
23:44Sehr sogar.
23:47Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage.
23:48Aber ja, es ist so.
23:50Und wie kommt's?
23:53Weil er es ehrlich bereut hat, dass er uns damals im Stich gelassen hat.
23:58Woher willst du das wissen?
24:00Vielleicht sagt er das einfach nur so.
24:02Nein.
24:04Nein.
24:05Markus hat sich für mich eingesetzt.
24:08Markus würde alles für mich machen.
24:11Und das hat er mehrfach bewiesen.
24:15Ich weiß nicht, ob ich meinem Vater verzeihen könnte.
24:19Was hat dein Vater gemacht?
24:21Er hat jahrelang meine Mutter betrogen.
24:24Dann hat er uns sitzen gelassen und ist zu seiner Zweitfamilie gezogen.
24:28Und gezahlt hat er nur das Nötigste.
24:35Das war wahrscheinlich hart.
24:38Für dich und für deine Mutter.
24:41Meine Mutter ist in eine Depression gerutscht.
24:49Tut mir leid. Wusste ich nicht.
24:54Red auch nicht so gerne über meine Familie.
25:03Es gefällt mir nicht, Lexi.
25:06Hast du eine bessere Idee?
25:08Vielleicht sollten wir nochmal bei Henry Südo ansetzen.
25:11Soll ich ihn vielleicht verführen?
25:13Zu dem Thema könntest du mir sicher wertvolle Tipps geben.
25:17Du weißt, wie ich das meine.
25:21Sophia Wagner ist klug und skrupellos.
25:24Das macht sie so gefährlich.
25:26Irgendwie ist es ihr gelungen, Krüger zu manipulieren.
25:29Und jetzt ist er untergetaucht. Wer weiß, vielleicht...
25:33Vielleicht lebt er schon gar nicht mehr.
25:40Diese Frau schreckt vor gar nichts zurück.
25:44Ich werde vorsichtig sein.
25:46Ich werde nicht eines Morgens aufwachen und feststellen, dass du verschwunden bist.
25:50Das wird nicht passieren. Versprochen.
25:57Kann ich dich irgendwie umstellen?
26:04Das dachte ich mir.
26:08Auch wenn es mir nicht gefällt, genau das bewundere ich an dir.
26:12Du bist von uns allen die Mutigste.
26:15Du hast dein Ziel immer klar vor Augen.
26:21Na schön.
26:23Du durchforstest die Fürstensuite.
26:27Und irgendwie werde ich Sophia Wagner weglotsen.
26:33Du kannst dich auf mich verlassen.
26:37Das weiß ich.
26:38Das weiß ich nicht.
27:05Hey!
27:08Hi.
27:09Kann man dir irgendwie helfen?
27:11Mir ist nicht mehr zu helfen.
27:13Oje. So schlimm?
27:18Meine Mutter hat erzählt, das Treffen mit dem Bürgermeister war ein voller Erfolg.
27:22Ja, das war es ja auch.
27:24Aber das ist ja auch nur der Anfang.
27:26Ich will mich ja mehr in die Firma einbringen.
27:28Aber dafür brauche ich eben BWL-Kenntnisse.
27:30Und ich finde einfach überhaupt keinen Zugang dazu.
27:33Das ist für mich wie eine tote Sprache.
27:37Fixkostendekretionseffekt.
27:37Wer versteht denn sowas?
27:38Das ist gar nicht so schwierig.
27:40Ja.
27:40Das kannst du auch leicht sagen.
27:41Du hast das Ganze studiert.
27:43Aber ich verstehe es einfach nicht.
27:45Kein Wunder, dass meine Eltern Aaron in der Firma haben wollten.
27:48Der war ein absolutes Zahlen-Genie.
27:50Ey, okay.
27:51Wir kriegen das alles hin.
27:52Ja?
27:54Als erstes vergisst du mal den ganzen Quatsch hier, okay?
27:58Im BWL gibt es nämlich nur einen simplen Grundsatz.
28:00Und wenn du den verstehst, dann ist es schon die halbe Mietin.
28:04Angebot und Nachfrage.
28:07Wirklich.
28:07Mehr musst du dir nicht merken.
28:08Damit kann man eigentlich jedes Unternehmen führen.
28:11Wenn das Ganze mal so einfach wäre.
28:13Ist es.
28:14Wirklich, man darf nur keine Angst haben.
28:17Ja, wahrscheinlich ist genau das mein Problem, dass ich mir das nicht zutraue.
28:21Okay.
28:22Dann machen wir jetzt eine Konfrontationstherapie.
28:23Ich gebe die BWL-Nachhilfe.
28:26Ich hoffe, du weißt, worauf du dich hier einlässt.
28:29Ich bin ein sehr schwerer Fall.
28:31Sehr schwere Fälle sind mein Spezialgebiet.
28:36Ja, das ist natürlich schade.
28:39Ja, kann man nix machen.
28:40Dankeschön.
28:41Ja, ihn noch.
28:43Wiederhören.
28:43Ja, mei.
28:44Es ist wie süß.
28:46Danke, wiederhören.
28:47Bei dir auch nix.
28:49Ach.
28:51Bibliothek.
28:52Buchhandlungen.
28:53Sogar im Bahnhofskiosk in Tölz habe ich angerufen.
28:56Fehlanzeige.
28:57Ja, das war bei mir genauso.
29:00Die spenden jetzt nur noch zu lesende Krimis oder irgendwelche Liebesromane.
29:04Kein einziges Kinderbuch.
29:07Oh, die Plundertaschen müssen raus.
29:09Was meinst, wie die Lali sich freut, dass du die für die Geburtstagsfeier gebacken hast?
29:14Ja, das ist ja nur noch das Wenigste.
29:17Uff.
29:19Nachdem ich selber nur nicht kommen kann.
29:22Schade, dass ich heute Gemeinderatssitzung hab.
29:25Ja.
29:25Wenn ich dran denk, der Theo hat deine Plundertaschen geliebt.
29:30Ja.
29:31Weißt du noch?
29:31Einmal hat er das halbe Blech weggefuttert.
29:34Ja.
29:35Und danach ganz schön Bauchweh gehabt.
29:37Aber er hat tapfer weggelächelt.
29:40Ja.
29:40Und dann hat er auf seiner App ausgerechnet, wie viel Mehl, wie viel Zucker er verträgt,
29:45damit er eben keinen Bauchweh kriegt.
29:47Ja.
29:48Er war schon ein ganz besonderer junger Mann.
29:50Mhm.
29:52Das war er.
29:55Sag mal, wäre diese Geschichte nicht eine besondere Anekdote an seinem Geburtstag?
30:00Ja.
30:01Stimmt eigentlich.
30:02Aber ich hab mir was anderes zurechtgelegt.
30:04Was denn?
30:05Da, wo ein Mitarbeiter des Monats war.
30:08Ach ja.
30:09Die Lali hatte mich ja am Telefon schon rumgebeten.
30:11Ja, das ist auch eine tolle Geschichte.
30:13Ja.
30:13Und wenn ich heimkomme, dann überlegen wir gemeinsam, wo wir weitere Kinderbücher auftreiben.
30:20Ja.
30:20Das machen wir, mein Schatz.
30:22Und sag bitte der Lali, dass es mir so leid tut, dass ich nicht zu Theos Geburtstag kommen kann.
30:29Das weiß sie.
30:33Das sieht total schön aus.
30:34Wer kommt denn alles?
30:35Ja, du.
30:36Ich?
30:37Ich.
30:38Greta.
30:39Das sind die ersten Platten, es kommen aber noch mehr.
30:43Ich hoffe, ihr habt Hunger mitgebracht.
30:45Also ich schon.
30:46Herr Sonnmichler kommt noch, Frau Sonnmichler.
30:48Ah, Hildegard schafft es leider nicht.
30:49Okay.
30:50Aber was tut denn Daria?
30:51Und Scheina und Olli.
30:52Und Peter und Vincent wussten nicht, ob sie es schaffen.
30:54Das ist eine nette kleine Runde.
30:55Ja.
30:55Soll ja keine Party werden.
30:57Aber mit Musik, oder?
30:57Ja, ich hab ein paar Lieder rausgesucht, die Theo mochte.
31:02Oh.
31:05Bin ich zu früh oder schon zu spät?
31:07Sie kommen genau richtig, Herr Sonnmichler.
31:09Mit ganz lieben Grüßen von der Hildegard.
31:13Plundertaschen.
31:13Ja.
31:14Die hat Theo so geliebt.
31:15Ja, das hat er.
31:17Deswegen hat die Hildegard sie gebacken.
31:18Das ist so lieb von ihr.
31:20Sagen Sie ihr bitte meinen Dank.
31:21Das mache ich gerne.
31:24So.
31:25Machst du nachher ein paar Fotos?
31:26Na klar, gerne.
31:27Ich will sie Theos Vater schicken, damit er sieht, dass all seine Freunde heute an Theo denken.
31:31Da freut er sich bestimmt.
31:32Das denke ich auch.
31:33Schön.
31:40Wagner?
31:41Frau Wagner, hätten Sie später zufällig Zeit?
31:44Worum geht's?
31:46Um das neue Bier für den Fürstenhof und das Casino.
31:49Was ist damit?
31:50Unser Braumeister war kreativ.
31:53Erste Ergebnisse liegen vor.
31:55Sie verlieren keine Zeit.
31:57Das gefällt mir.
31:58Ich würde Sie gerne zu einem privaten Tasting ins Bräustüberl einladen.
32:03Wollen Sie mich betrunken machen, Herr Saalfeld?
32:07Nicht unbedingt.
32:09Es gibt noch ein paar Dinge zu klären.
32:11Was denn zum Beispiel?
32:12Kosten, Kalkulationen, Lizenzen.
32:14Da sind noch ein paar Fragen offen.
32:15Ich denke, das lässt sich einrichten.
32:18Ich melde mich, wenn ich weiß, wann genau es passt.
32:21Dann sehen wir uns im Bräustüberl.
32:24Ich freue mich drauf.
32:27Du warst sehr überzeugend.
32:29Ich werde ihr im Bräustüberl ein Ohr abkauen.
32:32Freie Bahn für dich.
32:33Sehr gut.
32:35Gott sei Dank habe ich noch den Generalschlüssel.
32:37Dann komme ich ohne großes Aufsehen in die Fürsten-Suite.
32:40Sei bitte vorsichtig.
32:41Versprochen.
32:43So, und jetzt wird's Zeit für Theos Geburtstag.
32:47Wenn du willst, kann ich dich begleiten.
32:50Ich habe ja noch ein bisschen Zeit.
32:52Also, Frau Celan würde sich bestimmt freuen.
32:55Und ich auch.
33:03Boah, jetzt haben wir aber ganz schön die Zeit vergessen.
33:06Ähm, gehst du noch zu der Feier für Lales Verlobten?
33:10Leider nicht.
33:11Ich muss leider noch arbeiten.
33:13Ja.
33:14Ich auch.
33:15Ich könnte später nochmal wiederkommen.
33:17Dir helfen?
33:18Ich komme klar.
33:19Okay.
33:23Fanny, es hat wirklich gut getan, mit dir zu reden.
33:27Ja, fand ich auch.
33:29Ich rede eigentlich nicht so gerne über meine Vergangenheit,
33:32aber ich hatte das Gefühl, du verstehst mich.
33:36Na ja, du, wir sind beide ohne Vater aufgewachsen.
33:40Ich schätze, das verbindet.
33:44Könnte ich dich mal in den Arm nehmen?
33:47Mhm.
34:12Schön, dass Sie mitgekommen sind, Frau Schwazbach.
34:14Es ist meine Ehre, dabei zu sein.
34:15Eine schöne Idee, Theos Geburtstag gemeinsam zu feiern.
34:18Ja, das finde ich auch.
34:20Ja, möchte jemand von euch eine Erinnerung teilen?
34:24Auch.
34:25Ja, da würde ich gern anfangen.
34:31Nein, der Theo war ja mal unser Mitarbeiter des Monats
34:34und die vielen Stimmen hat er nur bekommen,
34:38weil alle Kollegen so gern mit ihm zusammengearbeitet haben.
34:41Überraschenderweise war der Theo gar nicht so begeistert von der Sache.
34:45Er wollte nämlich, dass Sie gewinnen.
34:48Aber das war so typisch Theo.
34:51Er war so bescheiden und so unglaublich großzügig.
34:56Ja, das war ja.
34:58Na, Herr Licht und ich hatten ja eher einen holprigen Start.
35:01Ja.
35:02Wir sind zusammen mal zu Boden gegangen vor Gästen.
35:06Weißt du das noch?
35:06Ja, ja, oben auf der Dachterrasse.
35:11Theo und ich, wir konnten ganz offen über unsere Schwächen reden.
35:19Ich hab' ihm vertraut.
35:22Und er mir.
35:25Also, in gewisser Weise war er mir ziemlich ähnlich.
35:29Ich...
35:31Er fehlt mir.
35:33Als Freund.
35:36Ja.
35:38Theo und ich hatten ja auch keinen leichten Start.
35:40Ja.
35:42Ich sag' nur, Judo.
35:46Hat er nicht auch irgendwie versucht, dich zu stalken?
35:49Hey, er hat sie nicht gestalkt.
35:50Er wollte nur nett sein.
35:52Ja, hätte mir jemand damals erzählt, dass wir heiraten wollen,
35:56dann hätte ich die Person wahrscheinlich für verrückt erklärt.
35:59Aber es kam so und ich bin dafür sehr dankbar.
36:05Theo ist die große Liebe meines Lebens.
36:12Wenn ich darf, würde ich gerne einen Toast aussprechen.
36:16Auf den Theo.
36:18Wir feiern heute, dass wir dich kennenlernen durften
36:21und wir werden dich immer in unsere Erinnerung haben.
36:26Theo, auf dich.
36:27Du bist ein großartiger Mensch.
36:29Du warst ein großartiger Mensch.
36:32Auf Theo.
36:33Theo, auf Theo und Theo.
36:48Ist offen.
36:53Nervennahrung.
36:55Wie lieb bist du denn?
37:00Danke schön.
37:02Und, wie läuft's?
37:04Soweit sehr gut.
37:05Ich hab' mir deinen Rat zu Herzen genommen.
37:08Weg mit der Angst.
37:09Ich hab' mich jetzt für einen BWL-Grundlagenkurs eingeschrieben.
37:13Sehr gut. Das ist der erste Schritt.
37:16Ja, aber auf dein Angebot komme ich trotzdem zurück.
37:18Da kommst du jetzt nicht mehr raus.
37:20Na und? Ich freue mich da drauf.
37:23Aber kann ich mich trotzdem irgendwie revanchieren?
37:26Ein Stück von der Schokolade würde ich jetzt schon nehmen.
37:29Also vorausgesetzt, du schaffst sie nicht alleine.
37:32Hm, das kann ich dir leider noch nicht versprechen.
37:44Ihr seid unscheinig.
37:45Ja, du musst die Schärfe vorne manuell einstellen.
37:49Genau.
37:50Da vorne?
37:51Ja.
37:54Ach, wie süß. Schau mal.
37:56Awww.
37:57Sag mal, diese Plunderdinger sind sensationell. Kann ich mir noch eins nehmen?
38:00Ja, ja, die müssen alle aufgegessen werden, hat Herr Sonnmichler gesagt.
38:02Ach, nicht alles, was Hildegard packt, ist so lecker.
38:05Was?
38:06Frag mich, wie sie das macht.
38:08Keine Ahnung.
38:09Sie hat mir noch nicht alle ihre Geheimnisse verraten.
38:11Ich muss mich auf jeden Fall bei ihr bedanken.
38:14Frau Ceylan hat sich wirklich gefreut, dass du mitgekommen bist.
38:18Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Sorge, dass es eine ziemlich traurige Veranstaltung wird.
38:22Aber es ist eine schöne Feier.
38:24Es war fast so, als wäre Tierlicht wirklich mit am Tisch gewesen.
38:32Oh.
38:33Schlechte Nachrichten?
38:34Ja, das kann man so sagen.
38:37Frau Wagner schafft es nicht ins Bräusstüber, dann will sich mit mir an der Hotelbar treffen.
38:42Was kann das nur bedeuten?
38:44Gar nichts. Das ist lediglich ein dummer Zufall.
38:48Wir blasen die ganze Sache ab.
38:50Auf keinen Fall.
38:51Lexi, das ist zu gefährlich.
38:54Sobald die Wagner die Bar verlässt, schickst du meine Nachricht.
38:57Dann habe ich genug Zeit, unauffällig aus der Fürstenswil zu verschwinden.
39:01Wirklich, Christoph, du machst dir unnötig Sorgen.
39:04Wir machen es ganz genauso wie besprochen.
39:09Also gut.
39:31Ach, du bist ja schon da.
39:34Wie war es denn auf dem Geburtstag?
39:36Schön.
39:37Wirklich sehr schön.
39:39Die Lali hat sich ganz viel Mühe gegeben.
39:41Ach, schön.
39:42Ja, aber es war natürlich auch traurig.
39:45Kann ich mir vorstellen.
39:46Als wir unsere Erinnerungen geteilt haben, da war es zwischendurch Mucksmäuschen still.
39:53Ah, mei.
39:54Aber wir haben auch gelacht über den Theo.
39:56Es gibt ja so viel zu erzählen.
39:58Aber ich glaube, die Lali ist auf einem guten Weg mit ihrer Trauer umzugehen.
40:03Du, das freut mich.
40:05Ja.
40:05Weißt du, die hat ja so schwere Zeiten hinter sich.
40:08Ja, allerdings.
40:10Ah.
40:11Hallo.
40:11Anne.
40:12Hallo.
40:12Ich habe Blumen mitgebracht.
40:14Das ist lieb.
40:15Danke.
40:15Schön.
40:17Danke.
40:18Da ist eine Vase unten in dem Schrank.
40:23Wofür sind denn die ganzen Bücher?
40:26Ach, wir sammeln doch gerade fürs Krankenhaus.
40:28Da gibt es nämlich kaum welche.
40:30Ah.
40:31Ich habe eine Freundin, die arbeitet in einem Verlag.
40:34Und sie meinte, dass nach den Messen an den ganzen Ständen die Musterexemplare verteilt werden.
40:41Wie? Kostenlos?
40:43Wenn man nicht fragt.
40:45Gilt das auch für Kinderbücher?
40:47Das weiß ich nicht.
40:48Wann sind denn diese Buchmessen?
40:49Moment, da schaue ich gleich mal nach.
40:54In Saarbrücken.
40:57Wann, Alphons?
40:58Was?
40:59Ach so, ja, wann.
41:01Übermorgen.
41:02Übermorgen.
41:04Übermorgen?
41:06Ich war schon so lange nicht in Saarbrücken.
41:09Dann wird es wieder allerhöchste Zeit, oder?
41:11Ja.
41:12Das nenne ich spontan.
41:14Du, und wenn wir Bücher holen, dann müssen wir mit dem Auto fahren.
41:17Ja, klar.
41:19Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
41:22Danke.
41:22Wir fahren nach Saarbrücken.
41:32Es war ein schöner Geburtstag.
41:34Ja, fand ich auch.
41:35Danke, dass du ein Maxi für mich da wart.
41:37Gerne.
41:39Brauchst du noch was?
41:40Ich komm klar.
41:41Okay.
41:52Ich hatte so Angst vor dem Tag.
41:55Ich hätte nie gedacht, dass er so fröhlich sein wird.
41:59Und voller schöner Erinnerungen.
42:18Du warst immer bei mir, Santiago.
42:21Wir sind von Glück.
42:22Aber Du hältst dich räumen nach deinเข,
42:24Ja, ich bin nicht die Suche.
43:05Hey.
43:08Hi.
43:10Motorrad-Ausflug?
43:12Ja, aber nicht durchs Naturschutzgebiet.
43:16Dann ist ja gut.
43:21Wie war die Geburtstagsfeier für Theo?
43:25Schön.
43:28Emotional, traurig, aber schön.
43:33Ich glaub, es war genau das, was Lale gebraucht hat.
43:37Das freut mich.
43:40Danke, dass du uns die Dachterrasse zur Verfügung gestellt hast.
43:43Klar, kein Problem. Hab ich gern gemacht.
43:55Okay, dann...
43:58Warte mal.
44:02Vorhin auf der Feier, da ist mir was klar geworden.
44:08Das Leben ist viel zu kurz, um mit seinem Schicksal zu hadern.
44:13Du und ich, das sollte wohl einfach nicht sein.
44:22Ich wollte nur sagen, ich hab damit abgeschlossen und ich bin nicht nachtragend.
44:29Und ich wünsch dir das allerbeste.
44:37Okay, wow.
44:44Ich weiß gar nicht, was ich jetzt sagen soll.
44:50Wünsch mir einfach Glück.
44:55Das tue ich.
44:59Vom ganzen Herzen.
45:12Für das Tasting werden wir uns dann wohl nochmal im Bräustüberl treffen müssen.
45:17Ich habe nichts dagegen.
45:19Immerhin konnten wir die Rahmenbedingungen abstecken.
45:21Meine Lieferanten haben übrigens die Preise erhöht.
45:25Oh.
45:26So, ein Pech für Sie.
45:29Ich werde das Angebot anpassen.
45:31Ich hoffe, dass wir trotzdem ins Geschäft kommen.
45:33Eine andere Brauerei wird Ihnen kaum ein besseres Angebot machen.
45:37Außerdem erwarten unsere Gäste, dass wir im Hotel ein Bier aus der Region anbieten.
45:41Ich habe da eine ganz andere Klientel im Auge.
45:45So, zwei stille Wasser.
45:47Oh, können Sie nicht aufpassen?
45:50Das tut mir sehr leid.
45:51Ich hole direkt was zum Abtrocknen.
45:53Nein, nein, lassen Sie es, lassen Sie es, bitte.
45:56Yvonne.
45:57Wo wollen Sie hin?
45:58Ich muss mich umziehen.
46:00Wozu?
46:00Das trocknet doch gleich.
46:02Ich treffe gleich meinen Sohn.
46:04Es tut mir leid.
46:05Wir müssen leider unseren Termin verschieben.
46:14Sie geh ran.
46:17Verdammt.
46:19Yvonne, dein Ohr.
46:20Was?
46:21Keine Fragen, deinen Ohrring.
46:23Schnell!
46:24Wieso das denn?
46:42Warten Sie nicht.
46:45Sie haben etwas verloren.
46:51Bitte sehr.
46:55Der gehört mir nicht.
46:59Ich...
47:01Es ist eine Ausrede.
47:04Ausrede wofür?
47:12Um mehr Zeit mit Ihnen zu verbringen.
47:19Nein.
47:23Nicht hier.
47:36Es ist eine Ausrede.
47:42Es ist eine Ausrede.
48:00The photos are made from the Kuss of Kakadus on my birthday, you know?
48:08First everything was pretty good, and then it made me so an old Schachtel die Hölle heiß.
48:12I want my own jacket, sonst not.
48:16Mama, das ist Greta, meine Freundin. Greta, das ist, ähm...
48:20...Rikarda Falk. Die alte Schachtel.
48:23Was hast du für einen genialen Plan, der nach keinem von uns eingefallen ist?
48:28Du hast dich überraschen. Du und Christoph Saalfeld.
48:31Wieso nicht?
48:32Was erhoffst du dir davon?
48:34Sagen wir mal so, ein attraktiver Mann auf Augenhöhe ist viel interessanter, als wenn die Partie von vornherein entschieden ist.
48:46Das war's.
48:46Das war's.
48:46Ich suche auch.
48:46Warum?
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